V&B–Putzdesign
gibt Ihnen das Stück Lebensqualität in allen Bereichen des Putzes.


Außenfassade

Leichtputzmörtel ist ein Mörtel auf der Basis von Kalk, Zement, Kalksteinsand und mineralischen Leichzuschlägen welcher Wasserabweisend ist. Er eignet sich als Außen- und Innenputz, als Grund- und Deckenputz.Er ist speziell auf hochwärmedämmenden Wandbaustoffen zu verwenden.

Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) werden seit etwa 1970 zur Dämmung von Außenfassaden und der Kelleraußenwände eingesetzt. Im Prinzip ist unter WDVS zu verstehen, daß bestimmte, aufeinander abgestimmte Materialien („Komponenten“) miteinander „verbunden“ und zusätzlich auf das Mauerwerk aufgebracht werden, um eine optimale Wärmedämmung zu erreichen. Andere Bezeichnungen für WDVS sind übrigens Vollwärmeschutz oder Thermohaut. Die Fassadendämmstoffplatten können beispielsweise aus Hartschaum, Mineralfasern, Mineralschaum, Kork oder Schilfrohr bestehen. Sie werden mit dem zu behandelnden Beschichtungsuntergrund verklebt und/oder mechanisch befestigt. Für eine Verklebung müssen sowohl der Untergrund als auch die Klebeverbindung zwischen dem Dämmstoff und dem Untergrund eine genügend große Haftzugfestigkeit aufweisen.

Im Sockelbereich von Gebäuden werden für ein Wärmedämm-Verbundsystem sogenannte Perimeterplatten verwendet. Perimeterplatten sind Hartschaumplatten mit erhöhter Widerstandsfestigkeit gegen mechanische Beanspruchung durch den Erddruck. Polystyrol-Hartschaumplatten sind Wärmedämmplatten aus expandiertem Polystyrol-Hartschaum (besser bekannt unter dem Namen „Styropor“). Die Fassadenplatten sind winkelgerecht, kantengerade, maßgenau und schwundfrei. Polystyrol-Hartschaum gibt es auch als Sonderanfertigung, z.B. Segmente für Rundungen, Profile.

Ein weiterer gebräuchlicher Dämmstoff bei WDVS sind Mineralwolleplatten. Mineralwolleplatten sind nicht brennbar und gehören zur Baustoffklasse A1. Die Fassadendämmplatten sind winkelgerecht, kantengerade und maßgenau. Die Faserrichtung ist parallel zur Wandfläche. Minerallamellen dagegen unterscheiden sich nicht nur durch ihr Format, sondern auch durch ihre Faserrichtung, die senkrecht zur Wand ist. Minerallamellen kommen zum Einsatz bei besonderer Anforderung an die Zugfestigkeit der Dämmung. Das Gewicht des Putzes kann dabei besser gehalten werden. Da Mineralwolle nicht brennbar ist, darf sie auch bei Gebäuden über 22 m Höhe eingesetzt werden.

Mineralschaumplatten (auch Kalziumsilikatplatten genannt) sind gut im Rennen, weil sie völlig faserfrei und unbrennbar, gleichzeitig aber diffusionsoffen sind (im Gegensatz zu den Schaumglasplatten). Mineralschaumplatten sind anorganisch zusammengesetzt und bestehen aus Quarzmehl (also Sand), Kalkhydrat und Zement. Die Ökobilanz ist gut, denn das Material läßt sich problemlos mit dem Bauschutt entsorgen. Die Platten fühlen sich wie Porenbetonplatten an (sind aber noch leichter) und können wie diese leicht bearbeitet werden – durch Schneiden und Schleifen. Die Wärmedämmwirkung ist gut, für die Weiterverarbeitung etwa in einem WDVS stehen entsprechende Kleber und Putze zur Verfügung.

Rohstoffe werden knapp, Energie ist teuer, Schadstoffe gefährden die Atmosphäre. Gerade beim Bauen kann gegengesteuert werden. Mit Therm-Systemen lässt sich der Heiz- bzw. Kühlenergie-Verbrauch in Gebäuden bis zu 60% senken. Das hat nicht nur bei den Folgekosten, sondern auch für die Umwelt erfreuliche Auswirkungen. Denn weniger Energieverbrauch bedeutet Schonung von kostbaren Brennstoffen und eine deutliche Senkung der CO2-Emissionen.
Mit einem Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) können Sie Ihren Heizenergie-Verbrauch um bis zu 50% senken – rechnen Sie nach!